Integrierte Eingangsstufe Kl. 5 / 6:

 

So viel gemeinsamer Unterricht wie möglich, so viel Differenzierung wie nötig.

 

Seit dem Sommer 2016 hat die Drawehn-Schule Clenze eine integrierte Eingangsstufe für den 5. und 6. Schuljahrgang: Die Eltern/Erziehungsberechtigten melden wie bisher ihre Kinder in einem Schulzweig an, es werden dann jedoch gemischte (=heterogene) Lerngruppen gebildet. Die Klassen 5 und 6 werden also aus Schülerinnen und Schülern aller drei Schulzweige und Kindern mit sonderpä­dagogischen Unterstützungsbedarf gebildet. Die Lernenden werden dabei nach den Vorgaben der Integrierten Gesamtschule unterrichtet und bearbeiten je nach Schulzweig, in dem sie angemeldet sind, schulzweigbezogene Aufgaben mit unterschiedlichen Anspruchsniveaus. Die Bewertung erfolgt schulzweigbezogen und wird dadurch den Leistungsniveaustufen der Kinder gerecht. Durch diese Form des gemeinsamen Lernens werden die Bildungswege für alle Schülerinnen und Schüler mög­lichst lange offen gehalten und gleichzeitig eine möglichst gezielte individuelle Förderung und Forde­rung sichergestellt.

 

In der Regel gibt es pro Jahrgang fünf bis sechs Parallelklassen mit 20 – 24 Schülerinnen und Schü­lern.

Weitere Merkmale unserer Eingangsstufe sind:

-          enge Zusammenarbeit der Lehrkräfte im Klassentandem, Klassenteam und Jahrgangsteam

-          Schulzweigwechsel insgesamt oder pro Fach innerhalb der eigenen Klasse nach Beratung jeder­zeit unkompliziert möglich

-          Anbahnung und Einübung von kooperativem und selbstgesteuertem Lernen (z.B. SegeL)

-          klassenübergreifender Projektunterricht (Steinzeitprojekt, Knochenprojekt)

-          Erlernen eines Instruments (BigBandBeginners) möglich

-          Partnerklassensystem mit dem 9./10. Jahrgang

-          ab Klasse 6 äußere Fachleistungsdifferenzierung in Mathematik (zwei Niveaustufen)

-          ab Klasse 6 mögliche Wahl einer 2. Fremdsprache (Französisch, Latein oder Spanisch)

-          nach Klasse 6 Aufteilung der Klassen nach Schulzweigen (äußere Differenzierung)

 

Auch wenn am Ende die Entscheidung für einen Haupt-, Real-, oder Gymnasialzweig steht, sollen die zwei zusätzlichen Jahre innerhalb der integrativen Eingangsstufe vor allem der Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gerecht werden.